Große Suche nach Blindgängern startet heute: Muss bald evakuiert werden?

Archivbild: Jerome Schischka (Blaulicht Report Bottrop)

Es war eine schnelle und unkomplizierte Evakuierung, als es am 10. März in Bottrop-Vonderort hieß: Blindgänger gefunden. (wir berichteten) An der Straße “Am Freitagshof” lag eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe, die umgehend entschärft werden musste.

Innerhalb von lediglich drei Stunden wurden daraufhin fast 900 Menschen aus ihren Wohnungen, Häusern und aus einer anliegenden Senioreneinrichtung geholt. Lange fern bleiben mussten sie allerdings nicht. Nach nicht einmal einer Stunde entschärften die Experten das Überbleibsel aus dem letzten Weltkrieg.

Bottrop-Vonderort: Mehrere Blindgänger könnten in der Erde schlummern

Nun könnte eine weitere Evakuierung bevorstehen. Denn wie die Stadtverwaltung mitteilt, werden in der kommenden Woche, vom 15. bis 22. April, gleich mehrere Verdachtsmomente an derselben Straße überprüft. Gut möglich, dass dabei eine oder mehrere weitere Blindgänger gefunden werden.

“Falls sich der Verdacht bestätigt, werden je nach Feststellung des Kampfmittels, Evakuierungen nötig sein”, heißt es vonseiten der Stadt. In der Regel sind bei Blindgängern Evakuierungsradien von bis zu 500 Metern üblich. Nahegelegene Schulen, Kitas, Pflegedienste wie -einrichtungen wurden bereits über die Maßnahmen informiert, sagt die Stadt.

Sobald Ergebnisse vorliegen, informiere die Stadt. Üblicherweise würden – so die Stadt – in nur 5 bis 10 Prozent alle Überprüfungen tatsächlich Bomben gefunden werden, bei denen eine Entschärfung samt Evakuierung notwendig sei.

Für den Fall sollten Bottroperinnen und Bottroper sich allerdings die NINA WarnApp runterladen. Diese weist sogar mehrsprachig darauf hin, wenn eine Evakuierung initiiert wird.

Stadt gibt Tipps: So verhältst Du dich, wenn eine Bombe in deiner Nähe gefunden wird

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