Fake-Corona-Erkrankung: Seniorin aus Bottrop um Erspartes betrogen

Betrüger haben am Donnerstag, 21. Mai, eine ältere Frau aus Bottrop um ihre Ersparnisse gebracht. Die Seniorin erhielt am frühen Nachmittag einen Anruf von ihrer angeblichen Nichte.

Sie gaukelte der Frau vor, sie habe eine “schwere COVID-19-Erkrankung” und benötige teure Medikamente. Sollte sie das Geld dafür nicht aufbringen, müsse sie an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden.

Um das zu verhindern und der “Nichte” zu helfen, sammelte die Bottroperin all ihre Ersparnisse zusammen. Die vermeintliche Nichte erklärte ihr dann, dass ein Vertrauerter des Arztes vorbeikomme werde, um das Geld abzuholen.

So wird der Abholer von der Polizei beschrieben

Etwa zwei Stunden später, gegen 16.30 Uhr, übergab die Seniorin an der Straße “An Luggesmühle” das Geld an den Mann. Erst danach fiel der Betrug auf. Der Abholer wurde wie folgt beschrieben: etwa 40 bis 50 Jahre alt, ca. 1,80m groß, dunkelhäutig, schwarze Haare, muskulöse Figur, dunkel gekleidet.

Die Polizei sucht Zeugen, die etwas Verdächtiges gesehen haben und/oder Hinweise auf Tatverdächtige geben können. Anrufen können Zeugen unter Tel. 0800/2361 111.

Wie die Polizei Recklinghausen vor Betrügern warnt

Betrüger sind erfinderisch und nutzen verschiedene Maschen, um an Bargeld bzw. Wertsachen zu kommen. Grundsätzlich gilt: Übergeben Sie niemals Geld an Personen, die Sie nicht kennen! Weitere Tipps, wie Sie sich vor Betrügern schützen können, haben wir auch auf unserer Internetseite zusammengefasst: https://recklinghausen.polizei.nrw/artikel/falsche-polizeibeamte-und-andere-betrueger

(c) Text: Polizei Bottrop, Symbolbild: Jerome Schischla (Blaulicht Report Bottrop), Headline: Wir lieben Bottrop

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