
Das war die Frage, mit der die SPD-Politiker Serdar Yüksel und Rodion Bakum die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) in Bottrop besucht haben.
Die beiden Politiker haben sich im Vorgriff auf die bestehende Strukturreform im Gesundheitswesen über Möglichkeiten und Chancen ambulanter psychiatrischer Versorgung anhand einer erfolgreichen PIA informiert.
Serdar Yüksel, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Gesundheitsausschuss, ist Chef der SPD in Bochum, Vorsitzender AWO Ruhr-Mitte und stellv. Vorsitzender der AWO International Berlin.
Rodion Bakum, Landtagsabgeordneter und Mitglied im Gesundheitsausschuss, ist Chef der SPD Mülheim, Psychiater und Mitglied im Aufsichtsrat EVK Mülheim und EVK Oberhausen.
Chefarzt Sebastian Riebe und Standortleiterin Ines Wiesten machten deutlich, was die Besonderheit einer PIA ist. Nämlich ein umfassendes ambulantes Angebot, das für Menschen mit schweren seelischen Erkrankungen unterschiedliche Therapieansätze unter einem Dach vereint. Neben der ärztlichen Begleitung durch den Psychiater können Patientinnen und Patienten der Ambulanz Angebote wie Gruppentherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, Bewegungstherapie oder eine Beratung durch den Sozialdienst wahrnehmen.
Angesichts steigender Zahlen psychischer Erkrankungen bei gleichzeitigem Fachkräftemangel kann das PIA-Modell der VALEARA in Bottrop Modelcharakter für eine wohnortnahe und bedarfsgerechte Versorgung sein. Hier werden bis zu 1.000 Patientinnen und Patienten am Tag von einem multiprofessionellen Team behandelt, hinzu kommt das Angebot einer Videosprechstunde für Menschen außerhalb des Einzugsgebiets der PIA in Bottrop.