Westfalenmeisterschaft: Sechs Medaillen für den JC 66 Bottrop – Nachwuchsjudoka gehören zu den Besten Westfalens

Der Höhepunkt der diesjährigen Meisterschaftsserie der Altersklasse U13 führte die besten Nachwuchsjudoka Westfalens am 14. Juni nach Witten. Nach den erfolgreichen Qualifikationen auf Kreis- und Bezirksebene hatten sich zwölf Talente des JC 66 Bottrop für die höchsten Titelkämpfe auf Verbandsebene qualifiziert. Gegen die stärksten Kämpferinnen und Kämpfer des Landesverbandes zeigten die Bottroper Kinder beeindruckende Leistungen und kehrten mit einer herausragenden Bilanz ins Ruhrgebiet zurück: Zwei Westfalenmeistertitel, zwei Vizemeisterschaften, zwei Bronzemedaillen sowie vier weitere Top-7-Platzierungen sorgten für große Freude bei Athleten, Trainern und Eltern.

Bereits die Qualifikation für die Westfalenmeisterschaften gilt als großer Erfolg. Umso bemerkenswerter war die Geschlossenheit, mit der sich die jungen Judoka des JC 66 auf der höchsten Ebene präsentierten. Von der ersten Begegnung an kämpften die Bottroper mit Mut, Technik und großem Herz.

Für die Glanzlichter des Tages sorgten vor allem Louisa Schneider und Leon Martin, die sich jeweils die Goldmedaille und damit den Titel des Westfalenmeisters sicherten.

Louisa Schneider dominierte die Konkurrenz in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm eindrucksvoll. Mit entschlossenen Angriffen und technisch sauberem Judo ließ sie ihren Gegnerinnen kaum Möglichkeiten zur Entfaltung. Kampf für Kampf arbeitete sie sich souverän bis ins Finale vor und krönte ihre starke Leistung mit einem verdienten Sieg und dem Titelgewinn.

Auch Leon Martin zeigte in der Klasse bis 46 Kilogramm einen herausragenden Wettkampf. Mit großem Kampfgeist, taktischer Disziplin und sehenswerten Techniken setzte er sich gegen starke Konkurrenz durch. Im Finale bewies er Nervenstärke und sicherte sich verdient die Goldmedaille. Der Jubel im Bottroper Lager kannte nach seinem Finalsieg keine Grenzen mehr.

Nur knapp am Titel vorbei kämpften sich Lias Leye und Nella Amoussou, die beide die Silbermedaille gewannen.

Lias Leye zeigte in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm einen beeindruckenden Turnierverlauf. Mit mehreren starken Auftritten erreichte er verdient das Finale und musste sich dort erst nach großem Kampf geschlagen geben. Die Silbermedaille war der verdiente Lohn für einen hervorragenden Wettkampftag.

Auch Nella Amoussou überzeugte in ihrer Klasse bis 40 Kilogramm mit großem Einsatz und starkem Angriffsjudo. Sie kämpfte sich bis ins Endduell vor und bewies während des gesamten Turniers, dass sie zu den stärksten Nachwuchsjudoka ihrer Gewichtsklasse in Westfalen gehört.

Komplettiert wurde die Medaillensammlung durch zwei Bronzemedaillen. Lina Alp sicherte sich in der Klasse über 57 Kilogramm einen Platz auf dem Siegerpodest. Mit viel Einsatzwillen und großem Kampfgeist setzte sie sich im entscheidenden Kampf um Bronze durch und durfte sich über einen verdienten Podestplatz freuen.

Ebenso stark präsentierte sich Tamina Miglus in der Gewichtsklasse bis 36 Kilogramm. Nach einigen spannenden Begegnungen bewies sie im kleinen Finale ihre Klasse und gewann die Bronzemedaille.

Doch auch die weiteren Platzierungen verdeutlichten die enorme Leistungsstärke des Bottroper Nachwuchses.

Mit jeweils starken fünften Plätzen verpassten Andrej Gerasimov (-55 kg) und Leon Bittner (-43 kg) das Siegerpodest nur denkbar knapp. Beide kämpften sich bis in die Endrunde vor und zeigten, dass sie zur erweiterten Spitze Westfalens gehören.

Einen hervorragenden siebten Platz erreichten Mathilda Zimmer (-33 kg) und Aziz Bouabana (-43 kg). Allein die Qualifikation für die Westfalenmeisterschaften stellt einen großen Erfolg dar, sodass auch diese Platzierungen hoch einzuschätzen sind.

Besonders erfreulich aus Sicht des Trainerteams war die geschlossene Mannschaftsleistung. Die zwölf qualifizierten Judoka vertraten die Farben des JC 66 Bottrop mit großem Einsatz, Fairness und sportlichem Ehrgeiz. Jeder einzelne Athlet trug dazu bei, dass der Verein bei den Titelkämpfen einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Mit insgesamt sechs Medaillen und zehn Platzierungen unter den besten Judoka Westfalens bestätigte der JC 66 Bottrop einmal mehr seine hervorragende Nachwuchsarbeit. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass die intensive Trainingsarbeit der vergangenen Monate Früchte trägt und dass die Zukunft des Bottroper Judosports in guten Händen liegt.

Als am Ende des langen Wettkampftages die Medaillen vergeben waren, überwog bei allen Beteiligten vor allem eines: Stolz. Stolz auf die gezeigten Leistungen, auf den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und auf eine Meisterschaftsserie, die für den JC 66 Bottrop mit einem der erfolgreichsten Auftritte der vergangenen Jahre ihren krönenden Abschluss fand.

(c) Text/Fotos: JC 66 Bottrop

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