Der SV Fortuna Bottrop 1932 e.V. startet soziales Großprojekt „Tradition, die verbindet“

Der SV Fortuna Bottrop 1932 e.V. ist weit mehr als nur ein Fußballverein. Mit dem offiziellen Startschuss des neuen Projekts „Tradition, die verbindet“ unterstreicht der Bottroper Kumpel und Malocherclub seine gesellschaftliche Verantwortung und rückt die Unverletzbarkeit der Menschenwürde in den Fokus.

Das Projekt knüpft an die tief verwurzelte Bergbau-Tradition des Vereins an, der im Jahr 1931 von zwölf Bergmännern gegründet wurde. Die ehrliche „Kumpel-Mentalität“ und der Zusammenhalt sollen nun die sozialen Herausforderungen der Gegenwart übertragen werden.

Im Kern adressiert die Initiative drei drängende gesellschaftliche Problemfelder: Altersarmut, soziale Isolation und Diskriminierung. Auf der traditionsreichen Sportanlage Rheinbaben, die historisch Arbeit, Alltag und Gemeinschaft vereinte, sollen Generationen, Kulturen und Religionen gezielt zusammengeführt werden.

Die wichtigsten Eckpunkte des Projekts:

• Begegnungsstätte für Jung und Alt: In Kooperation mit dem Seniorenzentrum „Schattige Buche“ wird das Vereinsheim ab der Saison 2026/27 an ausgewählten Heimspieltagen zu einem zentralen Ort der Begegnung.

• Gesprächspatenschaften: Es werden regelmäßige, generationenübergreifende Gesprächsrunden etabliert, die Themen wie Vielfalt und Toleranz fördern sowie beim Abbau von Vorurteilen helfen sollen.

• Barrierefreier Umbau: Um eine uneingeschränkte Teilhabe zu ermöglichen, fließen 100 Prozent der gesammelten Spenden und Einnahmen in den barrierefreien Aus- und Umbau des Vereinsheims.

• Zeichen gegen Ausgrenzung: Über den vereinsinternen Rheinbabenshop können ab sofort sogenannte „Kumpelbänder“ erworben werden. Diese Bänder dienen im Alltag als öffentliches Symbol für gegenseitigen Respekt, Solidarität und als tägliches Statement gegen Rassismus und Diskriminierung.

Um dem Thema die nötige Ernsthaftigkeit zu verleihen und ein bundesweites Zeichen für Toleranz zu setzen, bewirbt sich der SV Fortuna Bottrop 1932 e.V. mit diesem Konzept offiziell um den renommierten Julius-Hirsch-Preis des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Bereits jetzt konnte dem AWO Seniorenzentrum „Schattige Buche“ ein Partner für das Projekt in der näheren Umgebung gefunden werden.

Das Projekt ist langfristig angelegt und besitzt bewusst kein Enddatum. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort als Unterstützer oder Gesprächspaten registrieren. Die genauen Termine für die Gesprächsrunden werden ab dem 1. August 2026 veröffentlicht.

„Jeder Cent aus diesen Einnahmen und Spenden fließt zu 100% in den Ausbau und den barrierefreien Umbau unseres Vereinsheims. Wir machen unser Heim fit für die Zukunft, damit wirklich jeder ohne Barrieren am Vereinsleben teilhaben kann“, erklärte der Verein.

Alle Details zum Projekt, die Anmeldung für Unterstützer sowie Möglichkeiten zur Spende und zum Kauf der Kumpelbänder finden sich auf der offiziellen Projekt-Website unter: www.tradition-die-verbindet.de

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