Waffen, Drogen, Haftbefehl: Polizei zieht nach Sonderschicht in Bottrops Innenstadt Bilanz

Kaum war die Fahrradstaffel der Polizei bei ihrem ersten „PräsenzPlus-Einsatz“ rund um die Bottroper Innenstadt unterwegs, stellten die Einsatzkräfte bereits mehrere Verstöße fest. Am Mittwoch wurden insgesamt vier Strafanzeigen geschrieben.

Die Fahrradpolizistinnen und Fahrradpolizisten wurden bei den Kontrollen von weiteren Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Recklinghausen unterstützt.

Zwei Druckluftpistolen in einem Rucksack entdeckt

Bei der Kontrolle eines 51 Jahre alten Mannes aus Gladbeck fanden die Einsatzkräfte nach Angaben der Polizei zwei Druckluftpistolen in einem Rucksack.

Der Mann verfügte demnach nicht über den erforderlichen kleinen Waffenschein. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Welche Art von Druckluftpistolen sich in dem Rucksack befand und wo genau der Mann kontrolliert wurde, teilte die Polizei nicht mit.

Polizei stellt bei 18-Jährigem Drogen sicher

Während einer weiteren Kontrolle entdeckten die Einsatzkräfte Betäubungsmittel. Diese wurden sichergestellt.

Die Ermittlungen richten sich in diesem Fall gegen einen 18-jährigen Tatverdächtigen. Auch gegen ihn leitete die Polizei ein Strafverfahren ein. Angaben zur Art und Menge der gefundenen Drogen machte sie nicht.

Haftbefehl gegen Bottroper vollstreckt

Gegen 16.30 Uhr trafen die Einsatzkräfte zudem auf einen Mann aus Bottrop, gegen den ein Haftbefehl vorlag.

Der Mann konnte die bevorstehende Haft abwenden, indem er die geforderte Geldstrafe noch vor Ort bezahlte.

Radstaffel soll Bottroper Innenstadt besser erreichen

Die Fahrradstaffel ist Teil der Präsenzkonzeption „PräsenzPlus“ des Polizeipräsidiums Recklinghausen. Sie soll die regelmäßigen Streifen und die Sondereinsätze am Zentralen Omnibusbahnhof in Bottrop ergänzen.

Ein Vorteil der Fahrräder besteht darin, dass die Einsatzkräfte auch Bereiche erreichen können, die für Streifenwagen nur schwer oder gar nicht zugänglich sind. Dazu gehören insbesondere Teile der Bottroper Innenstadt und Fußgängerbereiche.

Nach dem ersten Einsatz steht fest: Unauffällig blieb die Radstaffel nicht – und offenbar auch nicht ohne Arbeit.

teilweise mithilfe von KI generiert

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