
Symbolbild: Jerome Schischka/Blaulicht Report Bottrop
Die Gewerbeaufsicht der Stadt Bottrop hat am Dienstag, 8. September, eine Wohnung im Stadtteil Fuhlenbrock kontrolliert. Hintergrund war ein Hinweis aus der Bevölkerung auf eine möglicherweise nicht angemeldete Prostitutionsausübung.
In der Wohnung trafen die Einsatzkräfte nach Angaben der Stadt zwei chinesische Staatsbürgerinnen an.
Ausländerbehörde stellt Ausreisepflicht fest
Zur Identitätsfeststellung wurde die Ausländerbehörde hinzugezogen. Dabei wurde nach Angaben der Stadt festgestellt, dass beide Frauen ausreisepflichtig und zur Fahndung ausgeschrieben waren. Sie wurden anschließend zur weiteren Bearbeitung an die Polizei übergeben.
Hinweise auf Prostitutionsausübung gefunden
In der Wohnung wurden verschiedene Gegenstände festgestellt, die nach Angaben der Stadt den Verdacht einer Prostitutionsausübung erhärten. Genannt werden unter anderem entsprechende “Arbeitsmittel” sowie eine größere Anzahl an Kondomen. Gegen beide Frauen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen möglicher Verstöße gegen das Prostituiertenschutzgesetz eingeleitet.
Ordnungsamt dankt für Hinweis aus Bevölkerung
Ausgelöst wurde die Kontrolle durch einen Hinweis aus der Bevölkerung. Ordnungsamtsleiter Michael Althammer betont die Bedeutung solcher Meldungen.
„Wir sind sehr dankbar für die Hinweise aus der Bevölkerung. Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig die Aufmerksamkeit und die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger sind“, erklärt er.
Nicht angemeldete Prostitutionsausübung könne aus Sicht des Ordnungsamtes zudem ein Hinweis auf weitere mögliche Straftaten sein. „Dabei geht es beispielsweise um mögliche Zusammenhänge mit Menschenhandel, Ausbeutung und weiteren Straftaten“, so Althammer.
Stadt bittet weiterhin um Hinweise
Verdächtige Beobachtungen sollten deshalb weiterhin gemeldet werden. „Die Hinweise aus der Bevölkerung helfen uns dabei, solche Sachverhalte aufzudecken und gemeinsam mit den zuständigen Behörden konsequent dagegen vorzugehen“, erklärt der Ordnungsamtsleiter.
Hinweise zu möglichen illegalen Gewerbeausübungen können nach Angaben der Stadt per E-Mail an [email protected] gemeldet werden.
teilweise mithilfe von KI generiert