Nach Angriff am Berliner Platz: Jugendlicher (17) hat jetzt offiziell “ZOB-Verbot”

Nach einem Angriff auf zwei Männer am Berliner Platz in Bottrop hat die Polizei gegen einen 17-jährigen Tatverdächtigen ein Bereichsbetretungsverbot ausgesprochen.

Die Maßnahme gilt zunächst für drei Monate und umfasst den Bereich rund um den ZOB. Verstößt der Jugendliche gegen das Verbot, droht ihm nach Angaben der Polizei eine Geldstrafe von 500 Euro.

Zwei Männer sollen geschlagen und getreten worden sein

Dem 17-jährigen Bottroper wird vorgeworfen, am vergangenen Wochenende gemeinsam mit einem ebenfalls 17 Jahre alten Bottroper zwei Männer im Alter von 49 und 53 Jahren angegriffen zu haben.

Die Jugendlichen sollen die Männer geschlagen und getreten haben. Außerdem wird ihnen vorgeworfen, versucht zu haben, die Handys der beiden zu rauben und sie mit einem Hockeyschläger zu schlagen. Die beiden Männer wurden leicht verletzt.

Tatverdächtige kurz nach Angriff gestellt

Die Polizei konnte die beiden Jugendlichen kurz nach dem Vorfall stellen. Gegen einen der beiden Tatverdächtigen wurde nun zusätzlich das dreimonatige Bereichsbetretungsverbot ausgesprochen. Für beide Jugendlichen gilt weiter die Unschuldsvermutung, heißt es vonseiten der Polizei.

ZOB weiter im Fokus von PräsenzPlus

Der ZOB und sein Umfeld gehören seit mehreren Jahren zu den Schwerpunkten der Polizei in Bottrop. Im Rahmen von „PräsenzPlus“ finden dort regelmäßig Kontrollen und Schwerpunkteinsätze statt. Zusätzlich wird der Bereich nach Angaben der Polizei im täglichen Streifendienst mehrfach kontrolliert.

Auch die Mobile Wache ist regelmäßig am Bottroper ZOB vor Ort.

teilweise mithilfe von KI generiert

Weitere Artikel, die dich interessieren könnten

Wir lieben Bottrop - Redaktion

Wir lieben Bottrop - seit mehr als 13 Jahren!

Jetzt suchen