Eröffnung der Phoenix-Galerie in Bottrop: Jetzt steht ein Datum fest

Im April 2025 erklärte Oliver Helmke erstmals in einem Pressegespräch das Konzept der “Phoenix-Galerie”. Nun steht das einstige Konzept vor der Eröffnung. (Archivbild)

Lange wurde über Ende 2026 oder Anfang 2027 gesprochen, nun gibt es erstmals ein ganz konkretes Datum: Die Phoenix-Galerie im ehemaligen Karstadt-Gebäude in der Bottroper Innenstadt soll am 5. November 2026 eröffnen.

Projektentwickler Oliver Helmke nannte den Termin bei seinem Besuch der Kabarett- und Comedyshow „Comedy im Saal“. Im Gespräch mit Moderator und Kabarettist Benjamin Eisenberg wurde Helmke gefragt, wann das ehemalige Karstadt-Gebäude wieder für Besucher zugänglich sein wird.

Seine Antwort? Man sei auf einem guten Weg und zuversichtlich, die noch offenen Punkte mit den Behörden klären zu können. „Wenn das alles so klappt, davon gehen wir jetzt aus, werden wir am 5. November diesen Jahres eröffnen“, erklärte Helmke unter Applaus des Publikums. Eisenberg wiederholte anschließend noch einmal: „5. November!“

Phoenix deutete den 5. November bereits mit einem Rätsel an

Ganz überraschend kommt das Datum für aufmerksame Follower des Phoenix-Accounts auf Instagram allerdings nicht. Auf dem Instagram-Kanal von Phoenix Bottrop wurde wenige Tage zuvor ein „Rechen-Zaubertrick“ veröffentlicht.

Dabei sollen Nutzerinnen und Nutzer eine beliebige Zahl wählen, sie verdoppeln, 1022 addieren, das Ergebnis halbieren und anschließend die ursprüngliche Zahl wieder abziehen. Übrig bleiben immer 511.

Danach folgt der entscheidende Hinweis: Hinter die erste Zahl solle ein Punkt gesetzt werden. Aus „511“ wird damit 5.11. Phoenix schreibt dazu, man lande bei einem „ganz besonderen Ereignis“ und bei einem Datum, das man sich „fett im Kalender eintragen“ solle.

Die Aussage Helmkes bei „Comedy im Saal“ macht nun deutlich, worauf der Hinweis offenbar zielte.

Helmke: „Ich liebe Bottrop“

Im Gespräch erklärte der gebürtige Bottroper auch noch einmal, weshalb er sich des Großprojekts überhaupt angenommen hat. Schwierige und komplexe Aufgaben würden sein Team grundsätzlich reizen. Entscheidend sei aber etwas anderes.

„Ich liebe Bottrop. Bottrop ist eine geile Stadt. (…) Bottrop hat’s verdient. Bottrop ist eine coole Stadt.“

Helmke hatte das ehemalige Karstadt-Haus übernommen und entwickelt es seitdem zur Phoenix-Galerie. Bereits 2025 war als Ziel zunächst eine Fertigstellung zum Jahreswechsel 2026/2027 genannt worden.

Inzwischen ist das Projekt deutlich konkreter geworden. Unter anderem stehen mit Rituals und der Sparkasse Bottrop weitere Nutzer fest. Auch die Stadt Bottrop hat Flächen über mehrere Etagen angemietet.

Rituals laut Helmke ein „totaler Gamechanger“

Gerade der Einzug von Rituals hat für Helmke offenbar eine besondere Bedeutung. Bei Eisenberg erklärte er: „Rituals kommt, das ist der totale Gamechanger.“ Man habe dafür viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Die Ansiedlung sende aus seiner Sicht auch ein Signal an weitere Filialisten und inhabergeführte Geschäfte.

Später nennt Helmke auch weitere Bausteine. Rossmann soll deutlich größer werden und als „Flagshipstore“ auftreten. Zudem sprach er unter anderem von einer großen Spielwarenabteilung, einer Eisdiele beziehungsweise einem Eiscafé, einem Schnittblumenladen (gemeint ist vermutlich die zweite Filiale von Grünes&Schönes), Lotto/DHL-Shop sowie einem neuen Café-Konzept.

Bei einem Dekorationsgeschäft und weiteren möglichen Mietern betonte Helmke allerdings ausdrücklich, dass Gespräche noch nicht abgeschlossen seien. Entsprechend sind diese Ansiedlungen noch nicht als endgültig bestätigt zu betrachten.

Phoenix-Eröffnung im November: Stadtverwaltung folgt später

Der 5. November dürfte dabei vor allem für die Galerie und ihre Geschäfte entscheidend sein. Die Stadtverwaltung wird nach derzeitigem Stand nicht gleichzeitig vollständig einziehen.

Nach Angaben der Stadt Bottrop sollen zahlreiche Verwaltungsdienststellen Anfang 2027 in der Phoenix-Galerie gebündelt werden. Die Stadt mietet inzwischen die komplette zweite sowie weitere Flächen in der dritten und vierten Etage.

teilweise mithilfe von KI generiert

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