
Text/Symbolbild: Jerome Schischka/Blaulicht Report Bottrop
Am Sonntagnachmittag (04.10) kam es auf der A31 in Fahrtrichtung Bottrop zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Zwischen der Anschlussstelle Gladbeck und dem Autobahndreieck Bottrop waren zwei Pkw zusammengestoßen. Mehrere Menschen mussten anschließend in Krankenhäuser gebracht werden.
Wie die Polizei auf Anfrage von Blaulicht-Report-Bottrop mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 16.28 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 40-jähriger Autofahrer aus Wiesbaden einem vorausfahrenden Pkw aufgefahren. In diesem saß ein 56-jähriger Fahrer aus Hermeskeil, der zuvor wohl verkehrsbedingt abbremsen musste.
Unfall auf der Autobahn: Fünf Menschen mussten ins Krankenhaus
Nach Angaben der Polizei befanden sich insgesamt neun Personen in den beiden Fahrzeugen. Fünf von ihnen, darunter der 40-jährige Fahrer sowie vier Mitfahrende aus beiden Autos, erlitten leichte Verletzungen und wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.
Die Feuerwehr Bottrop wurde nach eigenen Angaben um 16.47 Uhr zu dem Auffahrunfall alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Fahrzeuginsassen die beiden Pkw bereits verlassen. Die Feuerwehr spricht – im Gegensatz zur Polizei – von insgesamt sieben Insassen, die allesamt leicht verletzt und nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht worden seien. Damit unterscheiden sich die Angaben von Polizei und Feuerwehr hinsichtlich der Anzahl der betroffenen und verletzten Personen.
Für die Unfallaufnahme musste der rechte Fahrstreifen der A31 zwischenzeitlich gesperrt werden. Angaben zur Dauer der Sperrung liegen nicht vor. Gegen 17.32 Uhr konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden.
Polizei ermittelt: Anzeige gegen Fahrer
Den 40-jährigen Autofahrer erwartet nach Polizeiangaben eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall, meldet Blaulicht-Report-Bottrop. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit nicht bekannt.