
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung des Studenten Sergei Mankov (v.l.), der Studentin Emily Rudolf und der Projektleiterin Sabrina Eimler, den Dienstleistungsroboter „Temi“ zu testen. Foto: Stadtverwaltung Bottrop
Zwei Wochen lang hat der Dienstleistungsroboter „Temi“ Besucherinnen und Besucher im Bürgerbüro des Bottroper Rathauses unterstützt. Nun ist das Gerät zurück an der Hochschule Ruhr West.
Dort wertet das Projektteam aus Studierenden des Masterstudiengangs Mensch-Technik-Interaktion und Forschenden des Kompetenzzentrums RuhrBots die Ergebnisse aus und arbeitet an der Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten.
Projektleiterin zieht positives Fazit
HRW-Projektleiterin Prof. Dr. Sabrina Eimler zeigt sich mit dem Testlauf zufrieden. „Das System funktioniert“, sagt sie. Nach ihren Angaben habe „Temi“ Texte zuverlässig vorgelesen und Bürgerinnen und Bürger zu den zuständigen Stellen im Rathaus geführt.
Unterstützt wurde das Forschungsprojekt auch durch das Bürgerbüro. An der Infotheke wurden Besucherinnen und Besucher auf den Roboter hingewiesen. Viele nutzten anschließend die Gelegenheit, die verschiedenen Funktionen auszuprobieren.
Forschende untersuchen Nutzung im Alltag
Für das Projektteam war vor allem interessant, wie die Bürgerinnen und Bürger mit den technischen Möglichkeiten umgehen und welche Funktionen im tatsächlichen Verwaltungsalltag genutzt werden.
Die Ergebnisse sollen nun ausgewertet und in die weitere Entwicklung einfließen.
Nächster Schritt: Informationen über Smartglasses
Für die nächste Projektphase plant Eimler zusätzliche Anwendungen mit sogenannten Smartglasses. Dabei sollen Informationen über Datenbrillen direkt in das Sichtfeld der Nutzerinnen und Nutzer eingeblendet werden.
Ziel bleibt es, die Interaktion zwischen Menschen und technischen Assistenzsystemen weiterzuentwickeln und neue Möglichkeiten für maschinengestützte Beratung zu untersuchen.
teilweise mithilfe von KI generiert