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Erneut ist am späten Dienstagabend (3. November) ein Polizei-Hubschrauber über Bottrop unterwegs. Hintergrund ist nach aktuellen Beobachtungen wieder ein Castor-Transport, der vom Forschungszentrum Jülich zum Zwischenlager nach Ahaus führt.
Für die Menschen in Bottrop ist das inzwischen ein bekanntes Bild: Die schwer gesicherten Transporte nutzen regelmäßig die A2 und wechseln am Autobahndreieck Bottrop auf die A31. Von dort führt die Strecke an Kirchhellen vorbei weiter in Richtung Ahaus.
Weiterer Castor-Transport wird von der Polizei begleitet
Bereits im Vorfeld hatten Anti-Atomkraft-Initiativen auf weitere Transporte am 3. und 4. November hingewiesen. Demnach sollen die nächsten beiden der insgesamt 152 Castor-Behälter von Jülich nach Ahaus gebracht werden.
Die Polizei sichert die Transporte mit einem größeren Aufgebot ab. Bei geeigneten Bedingungen kommen auch Hubschrauber zum Einsatz, die die Transportstrecke aus der Luft überwachen.
Bereits mehrfach waren in den vergangenen Monaten nachts Polizeihubschrauber über Bottrop zu hören. Zuletzt hatten wir am 20. Oktober über einen vergleichbaren Einsatz berichtet.