
Fotos: Stadtverwaltung Bottrop
Regenwasser sammeln und damit Bäume, Beete und Grünflächen bewässern: An sechs Bottroper Schulen stehen inzwischen große Wassertanks, die genau das ermöglichen. Die Einrichtungen beteiligen sich am Projekt „Gießkannenheld:innen“, das den Umgang mit Regenwasser verbessern und zugleich Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz sensibilisieren soll.
Im Rahmen der ELKA-Förderung (Emscher-Lippe Klima.Anpassung) von Emschergenossenschaft und Lippeverband wurden an den Schulen Tanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils 1.000 Litern aufgestellt. Darin wird Regenwasser von den Schuldächern gesammelt und für trockene Tage gespeichert.
Diese sechs Schulen in Bottrop machen bereits mit
Die ersten Wassertanks wurden an sechs Schulen im Bottroper Stadtgebiet installiert. Folgende Einrichtungen beteiligen sich bereits am Projekt:
- Sekundarschule Kirchhellen
- Berufskolleg Bottrop
- Willy-Brandt-Gesamtschule
- Gustav-Heinemann-Realschule
- Schule am Tetraeder
- Paulschule
Das gesammelte Regenwasser kann von den Schülerinnen und Schülern genutzt werden, um Schulgärten, Beete sowie Bäume auf und rund um die Schulhöfe zu bewässern. Besonders während längerer Trockenperioden soll die zusätzliche Wasserversorgung helfen, die Pflanzen und das Stadtgrün zu erhalten.
Schüler lernen, wie eine Schwammstadt funktioniert
Das Projekt verfolgt neben der Bewässerung auch ein Bildungsziel. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, wie sich Regenwasser sinnvoll nutzen lässt und welche Bedeutung dies für die Anpassung an den Klimawandel hat.
Dabei lernen sie auch das Prinzip der sogenannten Schwammstadt kennen. Vereinfacht bedeutet das, Regenwasser möglichst vor Ort aufzufangen, zu speichern und zu nutzen, anstatt es direkt in die Kanalisation abzuleiten.
Die Wassertanks zeigen den Jugendlichen damit ganz praktisch, wie sie selbst zur Bewässerung von Grünflächen beitragen können.


Weitere Schulen, Kitas und Vereine in Bottrop können teilnehmen
Bei den bisherigen sechs Standorten soll es nicht bleiben. Die Stadt Bottrop möchte das Projekt ausweiten und lädt deshalb weitere Schulen, Kindertagesstätten und Vereine ein, sich ebenfalls an der Aktion zu beteiligen.
Einrichtungen, die Interesse an einem Wassertank haben, können sich direkt an die Stadt Bottrop wenden. Ansprechpartner ist Leon Jaskulski, erreichbar per E-Mail unter [email protected].


Das Projekt ist Teil der Bemühungen zur Klimaanpassung in Bottrop. Die Stadt arbeitet innerhalb der Zukunftsinitiative Klima.Werk gemeinsam mit Emschergenossenschaft, Lippeverband und weiteren Kommunen an Maßnahmen für einen besseren Umgang mit Regenwasser und den Folgen des Klimawandels.
teilweise mithilfe von KI generiert