Phoenix Galerie in Bottrop: Hunderte Besucher strömen zur Neueröffnung des Jahres

Großer Andrang bei der Eröffnung der Phoenix-Galerie in Bottrop: Mehrere Hundert Menschen haben am Donnerstagmorgen (5. November) die Eröffnung des umgebauten ehemaligen Karstadt-Gebäudes in der Innenstadt verfolgt. Bereits vor dem offiziellen Start bildete sich eine lange Warteschlange vor dem Eingang.

Oberbürgermeister Matthias Buschfeld und Investor Oliver Helmke eröffneten die neue Galerie gemeinsam. Unter dem Applaus der Besucher durchschnitten sie auf einem roten Teppich symbolisch das Eröffnungsband. Anschließend konnten die ersten Gäste das Gebäude erkunden.

Hunderte Menschen bei Phoenix-Eröffnung in Bottrop

Zur Eröffnung gab es ein Begleitprogramm mit Musik, Aktionen in den Geschäften und Walking Acts. Das Ruth Miketta Quintett sorgte unter anderem mit Improvisationen des Steigerliedes für musikalische Unterhaltung.

Auch vor dem Gebäude an der Hansastraße wurde gefeiert. Dort waren ein kleiner Streetfood-Markt sowie das Spielmobil „Rollmobs“ des Bottroper Jugendamtes aufgebaut.

Unter den Besuchern befanden sich nach Angaben der Stadt auch ehemalige Beschäftigte, die über Jahrzehnte im früheren Karstadt gearbeitet hatten. Für einige von ihnen sei die Rückkehr in das Gebäude ein emotionaler Moment gewesen.

Oberbürgermeister Buschfeld sieht neuen Anfang für die Innenstadt

Oberbürgermeister Matthias Buschfeld bezeichnete die Eröffnung als Beginn einer neuen Entwicklung für die Bottroper Innenstadt. Dabei hob er die Zusammenarbeit der verschiedenen Beteiligten hervor.

Besonders bedankte sich Buschfeld bei Investor Oliver Helmke, der die Entwicklung des ehemaligen Warenhauses vorangetrieben hatte. Helmke selbst hielt sich bei der Eröffnung kurz und lud die wartenden Besucher ein, sich die neue Ladenpassage anzusehen.

Mehr als 300 Arbeitsplätze: Stadt Bottrop zieht 2027 ins Phoenix

Mit der Eröffnung der Ladenpassage ist die Entwicklung des Gebäudes noch nicht abgeschlossen. Voraussichtlich ab März 2027 sollen zahlreiche Dienststellen der Stadt Bottrop in die Phoenix-Galerie einziehen.

Auf insgesamt drei Etagen sind mehr als 300 Arbeitsplätze vorgesehen. Die Stadt möchte bislang auf mehrere Standorte verteilte Verwaltungsbereiche zusammenführen und dadurch unter anderem Raumkosten reduzieren.

Im vierten Obergeschoss sollen Teile des Technischen Dezernats untergebracht werden. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Tiefbau, Umwelt und Grün sowie Stadterneuerung. Auch das Rechnungsprüfungsamt, die Vergabestelle und das Bau- und Investitionscontrolling sind dort vorgesehen.

Jugendamt, Sozialamt und Stadtarchiv bekommen neue Räume

Für das dritte Obergeschoss sind vor allem Dienststellen aus dem Bereich Bildung und Soziales vorgesehen. Dazu zählen das Jugendamt, der Fachbereich Schule und Kita, das Referat Migration sowie Teile des Sozialamtes.

Nach Angaben der Stadt sollen dort unter anderem eine zentrale Kundentheke, familienfreundliche Wartebereiche, ein Spielbereich, Wickelmöglichkeiten und Räume zum Stillen entstehen.

Das zweite Obergeschoss soll hauptsächlich für Besprechungsräume, Lagerflächen und zusätzliche Büros genutzt werden. Auch das Stadtarchiv soll dort künftig mit einem sogenannten Showdepot vertreten sein.

Mit dem Einzug der Verwaltung verbindet die Stadt auch die Erwartung, dass künftig mehr Menschen regelmäßig in die Innenstadt kommen. Die neuen Arbeitsplätze und Verwaltungsangebote sollen damit zur Belebung der City beitragen.

teilweise mithilfe von KI generiert

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