
Archivbild: Am 10. September musste ein Blindgänger in Bottrop-Boy entschärft werden. Dafür evakuierten die Einsatzkräfte Hunderte. Der Evakuierungsbereich wurden weiträumig abgesperrt.
Am kommenden Donnerstag, 13. November, wird an der Händelstraße Höhe Nummer 8D ein Verdachtsmoment auf Kampfmittel überprüft.
Falls sich der Verdacht auf eine Weltkriegsbombe bestätigt, werden je nach Feststellung des Kampfmittels, Evakuierungen in den beigefügten Radien erforderlich sein. (siehe Pläne). Die Stadt Bottrop weist ausdrücklich darauf hin, dass nur in 5 – 10 % aller Überprüfungen eine Entschärfung und somit eine Evakuierung notwendig ist.
Das Straßenverkehrsamt an der Händelstraße wäre bei einer Evakuierung betroffen. Aktuell werden alle Termine wie geplant stattfinden. Sollte eine Evakuierung nötig sein, werden abgesagte Termine schnellstmöglich nachgeholt.
Feuerwehr liegt in möglichem Evakuierungssektor
Betroffene soziale Einrichtungen (Kindertageseinrichtungen, stationäre Pflegeeinrichtungen, Kurzzeitpflege und ambulanten Pflegedienste) wurden bereits über die Sondierungsmaßnahme informiert. Die städtische Feuerwehr hat entsprechende Maßnahmen eingeleitet, da sie bei einer großflächigen Evakuierung (500 Meter Radius) ebenfalls betroffen wäre.


Sobald Ergebnisse der Sondierungen vorliegen, wird die Stadtverwaltung über die örtlichen Medien darüber informieren. Außerdem wird allen Bürgerinnen und Bürgern, soweit noch nicht passiert, empfohlen sich die NINA WarnApp herunterzuladen. Diese weist auf Evakuierungen hin und ist auch mehrsprachig verfügbar.
(c) Text, Grafiken: Stadt Bottrop, Symbolbild: Jerome Schischka (Blaulicht Report Bottrop)