
v.l. Josef Werner, Andreas Bartz, Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, Delia Fenske und Tim Schmidt, Sachgebietsleiter Senioren und Menschen mit Behinderung beim Sozialamt. Foto: Stadt Bottrop
Der Seniorenbeirat und der Beirat für Menschen mit Behinderung wollen Barrierefreiheit im öffentlichen Raum gemeinsam weiter voranbringen. Dafür arbeiten beide Gremien in der gemeinsamen Arbeitsgruppe „Verkehr“ zusammen.
Nun wurden erste Ergebnisse und Handlungsempfehlungen an Oberbürgermeister Matthias Buschfeld übergeben. Beteiligt waren Josef Werner vom Seniorenbeirat, Andreas Bartz vom Beirat für Menschen mit Behinderung sowie Delia Fenske als Sprecherin der Arbeitsgruppe. Ebenfalls dabei war Tim Schmidt, Sachgebietsleiter Senioren und Menschen mit Behinderung beim Sozialamt.
Gemeinsame Ziele im öffentlichen Raum
Nach Angaben der Stadt verfolgen der Seniorenbeirat und der Beirat für Menschen mit Behinderung bei Fragen der Barrierefreiheit häufig ähnliche Anliegen. Im Mittelpunkt stehen eine gleichberechtigte Teilhabe und eine bessere Nutzbarkeit des öffentlichen Raums.
Die Arbeitsgruppe „Verkehr“ bündelt diese Themen und soll konkrete Hinweise aus Sicht älterer Menschen und Menschen mit Behinderung einbringen.
Kritik an kurzen Grünphasen an Ampeln
Ein Thema der ersten Empfehlungen sind Fußgängerampeln. Die Arbeitsgruppe weist darauf hin, dass die Grünphasen an vielen Ampeln aus ihrer Sicht zu kurz bemessen seien.
Besonders ältere Menschen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen könnten dadurch Schwierigkeiten haben, Straßen innerhalb der vorgesehenen Zeit sicher zu überqueren.
Empfehlungen gehen an zuständige Dezernate
Oberbürgermeister Matthias Buschfeld bedankte sich für das Engagement der Arbeitsgruppe und würdigte die konstruktive Arbeit. Viele der eingebrachten Anregungen stießen nach Angaben der Stadt auf seine Zustimmung.
Buschfeld betonte, dass Barrierefreiheit und Teilhabe bereits bei der Planung von Neubaumaßnahmen berücksichtigt würden. Die weiteren Empfehlungen der Arbeitsgruppe sollen nun an die zuständigen Dezernate weitergeleitet werden.
teilweise mithilfe von KI generiert