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Sonntag, Juli 25, 2021

Radarstandorte im Stadtgebiet vom 26. Juli bis zum 1. August

An folgenden Standorten werden nach Mitteilung der Stadtverwaltung vom 26. Juli bis zum 1. August Geschwindigkeitskontrollen durch das städtische Straßenverkehrsamt durchgeführt:
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Radarstandorte im Stadtgebiet vom 26. Juli bis zum 1. August

An folgenden Standorten werden nach Mitteilung der Stadtverwaltung vom 26. Juli bis zum 1. August Geschwindigkeitskontrollen durch das städtische Straßenverkehrsamt durchgeführt:

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Bottrop erhält Auszeichnung für Klimaanpassungsmaßnahmen

Im Rahmen des kommunalen Klimaanpassungskongresses unter dem Thema „Kommunen begegnen dem Klimawandel – vom Konzept zur Umsetzung“ ist Bottrop zusammen mit neun weiteren Kommunen aus NRW jetzt für die erfolgreiche Teilnahme am Modellversuch „eea-plus“ und die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen ausgezeichnet worden. Bürgermeister und Planungsausschussvorsitzender Klaus Strehl und der Technische Beigeordnete Klaus Müller nahmen den Preis gestern (23. April) in Düsseldorf aus den Händen von NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking entgegen. „Als Modellstadt für klimagerechten Stadtumbau widmet sich Bottrop nicht nur dem Klimaschutz, sondern auch der Anpassung der Stadt an die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels. Es erfüllt mich mit Freude, dass die Stadt Bottrop nun neben den Auszeichnungen für Klimaschutz auch die entsprechende Würdigung für ihre Maßnahmen zu Klimaanpassung erhält“, ordnet Klaus Müller die Ehrung ein.

Die Stadt Bottrop hat sich nach Meinung des Ministeriums erfolgreich Themen wie Starkregen, Hitzewellen oder Stürmen gewidmet. Und das aus sehr gutem Grund: Die Kommunen müssen sich an die kommenden klimatischen Veränderungen anpassen. Mit der Teilnahme am „eea-plus“-Modellversuch wurden dafür entscheidende Schritte vollzogen. Sie sind die Grundlage für die Entwicklung hin zu einer zukunftsfähigen Stadt. Im Zeitraum von 2014 bis 2017 wurden von den Kommunen auf Basis von Risikoanalysen individuelle Klimaanpassungsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt. Ministerin Schulze Föcking zeigte sich erfreut über die positiven Ergebnissen des Modellversuches: „In den individuellen und kreativen Ansätzen der Kommunen steckt eine Menge Potenzial, die Städte fit für den Klimawandel zu machen.“

Im Rahmen von „eea-plus“ wurden in Bottrop Maßnahmen gegen Hitzebelastungen im Innenstadtbereich entwickelt. So ermöglichen zum Beispiel das integrierte Klimaschutzprojekt „bottrop.coole city“ oder der „Masterplan Klimagerechter Stadtumbau“ eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung. Aufgrund dieser und weiterer Leistungen ist Bottrop ausgezeichnet worden.

Die Auszeichnung bildet gleichzeitig den Ausgangspunkt für die Förderung von Qualitätsmanagement- und Zertifizierungssystemen zur Klimafolgenanpassung, deren Start von der Ministerin in Düsseldorf auch verkündet wurde. Als erstes Bundesland wird NRW ab Sommer 2018 eine Förderung für Kommunen für Qualitätsmanagement- und Zertifizierungssysteme im Bereich Klimafolgenanpassung anbieten.

Hintergrund:

Trotz stark gestiegener Bemühungen im Bereich des Klimaschutzes findet eine deutliche Veränderung des Klimas statt. Der Bereich der Klimaanpassung beschäftigt sich mit der klimagerechten Gestaltung unseres Lebens- und Wirtschaftsraumes, um eine hohe Lebensqualität und funktionale Infrastrukturen in Städten und dem ländlichen Raum auch in Zukunft zu gewährleisten. Durch regionsspezifische Klimaentwicklungen sind individuelle Maßnahmen in den Städten von Nöten, die zu entwickeln und umzusetzen eine besondere Herausforderung darstellt.

European Climate Adaption Award
Der European Climate Adaption Award (eca) stellt das Pendant zum EEA (European Energy Award) dar und ermöglicht Kommunen die Erarbeitung von lokal notwendigen Klimaanpassungsmaßnahmen auf Grundlage einer Klimaanalyse. Der von 2014 bis 2017 durchgeführte Modellversuch „eea-plus“ stellte den Probelauf für den eca dar.

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