Lanuv lädt zur Bürgerversammlung zum Thema Wolfsgebiet Schermbeck

Zur Information der Bürgerinnen und Bürger über das erste Wolfsgebiet in Nordrhein-Westfalen veranstaltet das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) eine weitere Bürgerversammlung.

Das „Wolfsgebiet Schermbeck“ wurde am 1. Oktober 2018 offiziell eingerichtet und umfasst einen bedeutenden Anteil des Naturparks Hohe Mark mit seinen ausgedehnten Wäldern und angrenzenden Kulturlandschaften. Nach Westen hin erstreckt sich das Wolfsgebiet bis zum Rhein, im Süden bis zur A2.
Die Bürgerversammlung zum Thema „Wolfsgebiet Schermbeck“ findet statt am

Mittwoch, den 14. November 2018,
in der Aula der Gesamtschule Hünxe,
In den Elsen 34 in 46569 Hünxe.
Einlass ist ab 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr.

Parkmöglichkeiten gibt es am Sportplatz des STV Hünxe, Kreuzung In den Elsen – Klever Straße.

Als Ansprechpartner zur Verfügung stehen werden der Präsident des LanuvDr. Thomas Delschen, der Leiter der Lanuv-Abteilung für Artenschutz und Leiter der Wolfs-Arbeitsgruppe in Nordrhein-Westfalen Dr. Matthias Kaiser. Als Vertreter des NRW-Umweltministeriums wird der Abteilungsleiter für Forst und Naturschutz Hubert Kaiser und der stellvertretende Pressesprecher Peter Schütz für Fragen zur Verfügung stehen. Fragen zur Abwicklung von Fördermaßnahmen im Wolfsgebiet liegen in der Verantwortung der Bezirksregierung Münster, diese wird vertreten von Maike Vossenberg aus dem Dezernat für Natur- und Landschaftsschutz.

Weitere Links

Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Wolfs- und Luchsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es unter www.wolf.nrw.

Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW), DBBW/Wolfsmonitoring: https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring

DNA-Proben mit Verdacht auf einen Wolf werden untersucht durch das Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht. Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter: http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821

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