Drohschreiben gegen Mitarbeiter: Stadtverwaltung erstattet Strafanzeige

Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung, tätig in der Bußgeldstelle, hat vergangene Woche einen Drohbrief erhalten. Neben zahlreichen Beleidigungen wird ihm in diesem Schreiben persönlich tätliche Gewalt angedroht. Auslöser ist wohl die Neuanschaffung der bereits seit einigen Tagen im Einsatz befindlichen Fahrzeuge zur Geschwindigkeitsüberwachung.

Die Polizei wurde unverzüglich eingeschaltet und eine entsprechende Anzeige aufgenommen. Unabhängig davon hat das Straßenverkehrsamt ebenfalls eine Strafanzeige eingeleitet.

Sowohl die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Straßenverkehrsamtes als auch die gesamte Stadtverwaltung sind schockiert, dass Verkehrsteilnehmer bei Konsequenzen ihres eigenen Fehlverhaltens im Straßenverkehr ihren Unmut an den städtischen Mitarbeitern auslassen. Diese trügen durch ihre Tätigkeit maßgeblich zur Verkehrssicherheit aller bei und würden häufig verbal attackiert und nun auch massiv körperlich bedroht.

Deshalb ist die Geschwindigkeitsüberwachung wichtig

Statistiken belegen nach Mitteilung der Stadtverwaltung: Bei 50 km/h überleben acht von zehn Fußgängern einen Verkehrsunfall. Bei 65 km/h sterben acht von zehn Fußgängern. Die Aussage mache deutlich, dass die Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ein wesentlicher Bestandteil der allgemeinen Verkehrssicherheit ist. Die Überwachung koste den Verkehrsteilnehmer keinen Cent, sofern er sich einfach an die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten halte.

Viele Bottroperinnen und Bottroper sind ebenfalls um die Sicherheit im Straßenverkehr besorgt. Dies wird dadurch belegt, dass das Straßenverkehrsamt nahezu täglich Anfragen zur Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs aus der Bevölkerung erhält.

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