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Samstag, September 25, 2021

Erstes Mountainbike-Rennen der Youngsters

Der Nachwuchs der Radsportabteilung des DJK Adler 07 Bottrop startet am Wochenende bei seinem ersten Mountainbike-Rennen Knapp 24 Jahre...
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Reaktivierung des Feuchtbiotops in Welheim

Hinter dem Sportplatz der Grundschule, zwischen Welheimer Straße und Prosperstraße, wurde das zwischenzeitlich vollständig zugewachsene Teichareal zu neuem Leben erweckt.

Im Rahmen des Gesamtprojektes zum Umbau des Parks Welheim in Bottrop wurde auf Anregung der Biologischen Station westliches Ruhrgebiet das gesetzlich geschützte Biotop reaktiviert. Planung und Projektleitung lagen beim Fachbereich Umwelt und Grün der Stadt Bottrop. Die Umbaumaßnahmen haben in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Bottrop stattgefunden und werden zu 100 % von der Bezirksregierung Münster aus Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Naturschutz und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.

Auf der rund 5500qm großen Fläche ist aus dem von Brombeeren und Knöterich umgebenen, undurchdringlichen Bereich ein vielfältiger Biotopkomplex mit diversen Klein- und Kleinstlebensräumen entstanden, in dem sich typische Elemente einer Gewässerauenlandschaft wiederfinden.

Das Biotop im Park Welheim vor der Umgestaltung

Außerhalb der Vogelschutzzeit wurden die Gehölzbestände des nicht standorttypischen Hartriegels, sowie Teile des Röhrichts entfernt, um eine ca. 1000m² große Wasserfläche zu erhalten. Auch die wuchernden Neophyten wie die armenische Brombeere und der Staudenknöterich wurden beseitigt. Anschließend wurde das Gelände um bis zu 1,50m vertieft, um auch bei niedrigem Wasserstand noch eine Wasserfläche zu gewährleisten. Vom mit Bruchwald aus Weiden und Erlen bestandenen Westufer geht es nun über den vorgelagerten Röhrichtgürtel zur von Norden und Süden her gut einsehbaren, offenen Wasserfläche. Diese wird im Osten gesäumt von einer Schilfzone, an die sich zum Weg hin eine artenreiche Feuchtwiese anschließt.

Der Gesamtkomplex, ist Bestandteil des außerschulischen Lernortes Natur-und Erlebnispark Welheim. Hier sollen einmal unter Anleitung der Biologischen Station westliches Ruhrgebiet alle Anwohner und Besucher die Vielfalt der Natur vor der eigenen Haustür erforschen können.

Tatsächlich hat sich eine Vielzahl verschiedener Pflanzen- und Tierarten den Raum bereits zurückerobert. Die farbenfroh blühenden Wildrosen und die staudenreiche Feuchtwiese mit Blutweiderich, Weidenröschen und vielen weiteren standorttypischen und heimischen Arten bieten auch Insekten reichlich Nahrung und Lebensraum. Bereits bei einer ersten Besichtigung durch einen Mitarbeiter des städtischen Fachbereichs Umwelt und Grün konnten schon sieben unterschiedliche Libellenarten kartiert werden, die sich im Laufe des Jahres auch noch auf elf bis zwölf Arten erweitern können.
Die Libellen nutzen nicht nur die Wasserfläche, sondern auch die offenen Grünlandbereiche und sind wie die ebenso zahlreich vorkommenden Schmetterlinge im gesamten Park wunderschön anzusehen.
Auch viele Kaulquappen sind im Gewässer zu beobachten, die jetzt als kleine Frösche und Kröten durch den Park wandern.

Das Projekt kann in das Umweltpädagogische Konzept der Biologischen Station westliches Ruhrgebiet integriert werden und bildet eine gelungene Ergänzung zum Förderprojekt Lückenschluss Welheim, das Bestandteil des EFRE.NRW 2014-2020 ist und mit Mitteln der Europäischen Union im Bereich Klimaschutz, sowie des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW gefördert wird.

Aufgrund seiner sehr hohen ökologischen Qualität und Artenvielfalt steht das Feuchtbiotop trotz seiner Lage im Park Welheim weiterhin unter besonderem Schutz. Alle Handlungen, die zu einer Beeinträchtigung des Gewässers führen sind verboten. Hierzu zählen insbesondere das Betreten der Uferbereiche und badende Hunde. Auch Katzen stellen eine Bedrohung für die zahlreichen Brutvögel dar.

Die Stadt Bottrop bittet alle Besucher des Park Welheims die Schutzregeln zu beachten, damit dieser wertvolle Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten auch weiterhin erhalten bleibt.

Text und Fotos: Stadt Bottrop

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