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Samstag, Juni 25, 2022
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Bauarbeiten für die neue Feuerwache in Kirchhellen sollen Ende 2024 beginnen

Entscheidende Gutachten für weitere Planungen stehen noch aus

An der Kreuzung Rentforter Straße/In der Koppel soll in Zukunft die neue Feuer- und Rettungswache II/Ortswehr 16 entstehen. Um einen geeigneten Standort zu finden, wurden vorab insgesamt zehn Flächen in Kirchhellen einer Prüfung unterzogen. Im Ergebnis hat sich der Standort unmittelbar am Kirchhellener Ring aus einsatztaktischer Sicht am ehesten für den Neubau geeignet.

„Für die neue Wache ist ein schnelles Ausrücken in möglichst alle Stadtgebiete sehr wichtig. An diesem Knotenpunkt können wir sowohl die Kirchhellener Innenstadt und den nordwestlichen Teil gut erreichen als auch Feldhausen und Grafenwald. Über die nahgelegene Autobahn können darüber hinaus Einsätze im Bottroper Stadtkern ebenfalls schnell angefahren werden“, betont Christoph Lang von der Feuerwehr.

v.l. Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder, Erster Beigeordneter Paul Ketzer und Leiterin des Stadtplanungsamts Christina Kleinheins erläutern die aktuelle Situation

Aktuelle Zustände nicht haltbar

Das aktuelle Gerätehause der Freiwilligen Feuerwehr besteht bereits seit 1961 im Bereich „Schulstraße/Auf der Bredde“. Im Jahr 1981 wurde das Gebäude nebst Wohnhaus um eine Rettungswache erweitert. In den vergangenen Jahren haben sich die Standards und Anforderungen im Bereich des Brandschutzes, der technischen Hilfeleistung, des Umweltschutzes und des Rettungsdienstes wesentlich erhöht, welche in dem aktuellen Zustand nicht gewährleistet werden können. Hinzu kommt, dass der bestehende Gebäudekomplex nicht mehr den aktuellen Arbeitsschutzrichtlinien sowie den Unfallverhütungsvorschriften entspricht, sodass ein dringender Handlungsbedarf besteht. Das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie stellt klar, dass eine Sanierung und Erweiterung der vorhandenen Gebäude nicht sinnvoll und ein Neubau auf einem größeren Grundstück vonnöten ist.

BürgerInnen werden einbezogen

Bereits im September 2020 gab es im Rahmen einer Bürgerbeteiligung die Möglichkeit, sich über die Planungen zu informieren und entsprechende Anregungen und Bedenken zu äußern. Diesbezügliche Gutachten in Bezug zu Lärm, Straßenverkehr, Artenschutz und Klima wurden in Auftrag gegeben und befinden sich teils noch in Ausfertigung.

„Um die Nachbarschaft weiterhin einzubinden und ihre Sorgen und Bedenken zu berücksichtigen, planen wir weitere Informationsveranstaltungen rund um das Bauvorhaben“, erklärt Erster Beigeordneter Paul Ketzer. In diesem Zusammenhang erhalten KirchhellenerInnen, die in der Nähe des geplanten Standorts wohnen, in Kürze eine Postkarte. Der aufgedruckte QR-Code führt zu einer städtischen Internetseite, auf der alle Informationen zur neuen Feuer- und Rettungswache II / Ortswehr 16 aufgeführt werden. Die AnwohnerInnen können sich so transparent ein Bild über die einzelnen Schritte und Planungen machen.

„Es ist mir wichtig, dass in der Bevölkerung die Akzeptanz für den neuen Standort wächst und der Ortswehr die entsprechende Wertschätzung entgegengebracht wird, denn die neue Wache wird zum Schutz der Bevölkerung errichtet und bietet den Ehrenamtlern zeitgleich ein adäquates Arbeitsumfeld“, mach Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder deutlich.

Bauliches Konzept neue Feuerwache II

Baubeginn Ende 2024

Sofern alle Gutachten grünes Licht für den Bau der neuen Feuer- und Rettungswache II/Ortswehr 16 geben, sollen die ersten Bauarbeiten im Dezember 2024 beginnen. Auf der Fläche entstehen dann eine Feuerwache, in deren Fahrzeughalle sich die Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr und der Freiwillige Feuerwehr befinden, sowie eine Rettungswache und eine Werkstatt zur Gerätewartung und -instandhaltung. Die Alarmausfahrt soll dabei am südlichen Ende des Grundstücks direkt auf die Rentforter Straße führen. Eine Zufahrt für private PKWs der Einsatzkräfte wird von dem Kreuzungsbereich Kirchhellener Ring/In der Koppel eingerichtet. Das Bauvorhaben mit einem geschätzten Wert von 12,3 Millionen Euro und 3 Millionen Euro Risikozuschlag soll bis Ende 2026 fertiggestellt werden.

Text und Bilder: Stadt Bottrop

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