Auftakt mit Menschenkette: Bottroper setzen ein Zeichen gegen Rassismus

„Ich bin überwältigt von dieser Resonanz“, sagte Oberbürgermeister Matthias Buschfeld zum Auftakt der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in Bottrop. Zuvor hatte er als Schirmherr der Veranstaltungsreihe die Menschenkette rund ums Phönix-Gebäude mithilfe von rot-weißem Flatterband aktiv aufgestellt und sich dann eingereiht. Trotz strömenden Regens haben mehr als 200 Menschen –  ausgestattet mit bunten Regenschirmen und eine Hand am Band – teilgenommen.

Anschließend luden die Initiatoren ins Phönix-Gebäude zu einem Markt der Möglichkeiten, zu Diskussionen, Musik und Austausch ein. Auch hier waren mehrere hundert Bottroperinnen und Bottroper dabei. „Wir stehen für eine offene und bunte Stadtgesellschaft“, sagte Oberbürgermeister Matthias Buschfeld. „Deshalb freue ich mich sehr über die Teilnahme aller. Auch dass heute so viele Organisationen und Vereine vertreten sind, die genau dafür stehen, unterstreicht das noch einmal. Lasst uns aber auch mit denen ins Gespräch gehen, die das nicht so sehen!“ Er bedankte sich bei der Phönix GmbH für die Mitorganisation und die Möglichkeit, den Auftakt gemeinsam in so einer großen Aktion begehen zu können. Auch Sofia Prusko vom Bündnis Buntes Bottrop und Denise Gür, vom Referat Migration der Stadt Bottrop als Organisatorinnen betonten in ihrer Begrüßung, dass „Rassismus in unserer Stadt keinen Platz hat. Bottrop ist eine vielfältige Stadt, aber wir brauchen auch Räume und Gelegenheit für den Austausch. Dafür wollen wir diese beiden Wochen verstärkt nutzen.

Marcel Wiesten, Geschäftsführer der Phoenix Bottrop GmbH, betonte, dass es eine echte „Herzensangelegenheit sei, dazu einen Teil beizutragen und aktiv mitzumachen.“

In einer anschließenden Podiumsdiskussion ging es um Rassimus im Sport und Möglichkeiten dem aktiv zu begegnen. Dabei diskutierten neben Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen Fußball, Tanz und Kickboxen auch Zahra Ali, die Sprecherin des Jugendparlaments der Stadt Bottrop mit.

Im weiteren Verlauf der Internationalen Wochen gegen Rassismus finden über 20 kostenfreie Veranstaltungen in Bottrop statt. Das Programm reicht von Leseaktionen, Workshops und Vorträgen über Mitsingkonzerte bis hin zu vielfältigen Kreativangeboten. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich mit Themen wie Rassismus und Rechtsextremismus auseinanderzusetzen und aktiv Haltung zu zeigen.

Eine besondere Aktion setzt das Kommunale Integrationszentrum gemeinsam mit der Stadtverwaltung auch in diesem Jahr fort: Unter dem Hashtag #pinkgegenRassismus machen Mitarbeitende im sportlichen Bereich sowie in weiteren Bereichen der Stadtverwaltung mit pinken Elementen in den sozialen Medien auf das Thema aufmerksam und setzen ein sichtbares Zeichen für ein buntes Miteinander.

(c) Text/Fotos: Stadt Bottrop

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