
Archivbild aus 2024.
Das Osterfeuer auf der Halde Haniel gehört zu den bekanntesten Veranstaltungen seiner Art im Ruhrgebiet. Auch in diesem Jahr sollen wieder tausende Besucherinnen und Besucher auf die Halde in Bottrop strömen, um das traditionsreiche Ereignis zu erleben.
Wie der Soester Anzeiger berichtet, findet das Osterfeuer auch in diesem Jahr statt – natürlich auf dem Plateau der Halde im Stadtteil Fuhlenbrock. Mit rund 185 Metern gilt die Halde Haniel als höchste öffentlich zugängliche Halde im Ruhrgebiet und bietet einen weiten Blick über die Region.
Osterfeuer in Bottrop: Traditionsveranstaltung mit besonderer Kulisse
Das Osterfeuer hat sich über Jahrzehnte hinweg dort zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender entwickelt. Seit mehr als 30 Jahren organisiert der Heimatverein „Plattdütsche ut Waold un Hei“ das Event auf dem Haldenplateau.
Der Termin ist für Ostersonntag angesetzt, Beginn soll am frühen Abend sein. Neben dem eigentlichen Feuer wird auch für das leibliche Wohl gesorgt: Die freiwillige Feuerwehr Bottrop-Fuhlenbrock ist vor Ort und bietet Speisen und Getränke an.
Osterfeuer auf der Halde Haniel: Anreise und Ablauf für Besucher geregelt
Für Besucherinnen und Besucher, die den Aufstieg nicht zu Fuß bewältigen können, soll erneut ein Shuttle-Service eingerichtet werden. Busse fahren vom Gelände der ehemaligen Zeche Haniel bis hinauf zum Gipfelbereich. Die Nutzung ist gegen einen kleinen Kostenbeitrag möglich.
Nach aktuellem Stand soll die Veranstaltung trotz laufender Arbeiten auf der Halde wie geplant stattfinden. Einschränkungen werden derzeit nicht erwartet, heißt es vonseiten der Veranstalter gegenüber dem Soester Anzeiger.
Osterfeuer mit Bedeutung für die gesamte Region im Ruhrgebiet
Das Osterfeuer auf der Halde Haniel ist längst mehr als nur ein lokales Ereignis. Jahr für Jahr zieht es Menschen aus ganz Bottrop und dem umliegenden Ruhrgebiet an. Die Kombination aus Tradition, besonderer Lage und weitem Ausblick macht die Veranstaltung zu einem der herausragenden Ostertermine in der Region. Gerade bei gutem Wetter dürfte der Andrang auch in diesem Jahr wieder entsprechend groß sein.