
Ein 17-Jähriger aus Bottrop hat innerhalb kurzer Zeit zweimal gegen sein Bereichsbetretungsverbot rund um den ZOB verstoßen. Nach Angaben der Polizei wurde der Jugendliche in der vergangenen Woche zweimal in dem für ihn gesperrten Bereich angetroffen.
Die Folge: Er muss nun insgesamt 1.000 Euro Geldstrafe zahlen.
Bereichsverbot nach Raubdelikt ausgesprochen
Das Bereichsbetretungsverbot gegen den 17-Jährigen besteht seit gut zwei Wochen. Die Polizei hatte die Maßnahme nach einem Raubdelikt Anfang September ausgesprochen. (Wir berichteten)
Bereits damals war angekündigt worden, dass bei einem Verstoß gegen das zunächst für drei Monate geltende Verbot jeweils eine Geldstrafe von 500 Euro droht.
Da der Jugendliche nun zweimal am ZOB beziehungsweise in dessen näherer Umgebung angetroffen wurde, summiert sich die Strafe auf 1.000 Euro.
Auch 51-jähriger Bottroper verstößt gegen Verbot
In dieser Woche wurde außerdem ein 51-jähriger Mann aus Bottrop am ZOB angetroffen, obwohl auch gegen ihn ein Bereichsbetretungsverbot besteht. Nach Angaben der Polizei war der Mann in der Vergangenheit mehrfach im Bereich des ZOB negativ aufgefallen. Unter anderem soll er bei einem Streit einen älteren Mann verletzt haben.
Auch der 51-Jährige muss wegen des Verstoßes eine Geldstrafe zahlen. Zur Höhe machte die Polizei in der Mitteilung keine Angaben.
KOD meldet Verstöße direkt an Polizei
Zwei der Verstöße wurden vom Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Bottrop festgestellt. Der KOD leitete die Informationen anschließend direkt an die Polizei weiter.
Damit werden die ausgesprochenen Bereichsbetretungsverbote nicht nur verhängt, sondern auch bei den regelmäßigen Kontrollen am ZOB überprüft. Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst kündigen an, die Kontrollen im Bereich ZOB und Berliner Platz fortzusetzen.
teilweise mithilfe von KI generiert