Mobiles Museum macht Station in Bottrop: Das ist geplant

Titelbild: Jan Heesen/Haus der Geschichte NRW

Vom 6. bis 16. August macht das MuseumMobil des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen Station in Bottrop. Das mobile Museum steht in dieser Zeit auf dem Pferdemarkt vor der Sparkasse. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.

Das MuseumMobil tourt in den kommenden Jahren durch alle Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, Geschichten aus den verschiedenen Regionen des Landes zu sammeln und sichtbar zu machen. In Bottrop sollen dabei auch Erinnerungen, Objekte und Perspektiven aus der Stadt eine Rolle spielen.

Eröffnung mit Bühnenprogramm auf dem Pferdemarkt

Eröffnet wird die Station in Bottrop am Mittwoch, 6. August, um 18 Uhr auf dem Pferdemarkt. Geplant ist ein kulturelles Bühnenprogramm. Bürgermeister Thomas Göddertz wird die Gäste begrüßen. Außerdem tritt der Poetry-Slammer, Autor und Moderator Zwergriese, bürgerlich Marius Hanke, auf. Ergänzt wird die Eröffnung durch Musik und ein gastronomisches Angebot.

Das Haus der Geschichte NRW möchte mit dem mobilen Museum nach eigenen Angaben auch Menschen erreichen, die sonst eher selten ein Museum besuchen. In Bottrop soll die Ausstellung zudem die Frage aufgreifen, womit sich die Menschen in der Stadt identifizieren und welche Geschichten sie mit ihrer Heimat verbinden.

Bottroper können Erinnerungsstücke mitbringen

Ein wichtiger Programmpunkt ist der sogenannte Sammelsamstag. Er findet am 8. August von 14 bis 17 Uhr im Infopunkt an der Hansastraße 15 statt. Bürgerinnen und Bürger können dort persönliche Erinnerungsstücke mitbringen, die aus ihrer Sicht eine Geschichte erzählen.

Das können etwa alte Arbeitsgeräte, Spielzeuge, Briefe, Fotos, Urkunden oder andere Gegenstände sein. Fachleute dokumentieren die Objekte und die dazugehörigen Geschichten. Einige Beiträge könnten später Teil der Museumssammlung werden.

Open-Air-Kino mit historischen Filmen aus Bottrop

Am 14. August gibt es außerdem ein Open-Air-Kino vor dem „Stückgut“. Im Mittelpunkt stehen historische Filmaufnahmen aus dem Ruhrgebiet und aus Bottrop. Dr. Stefanie Johnen vom Haus der Geschichte NRW, Stadtarchivarin Heike Biskup und Paul Hofmann von der Kinemathek des Ruhrgebiets sprechen über die Bedeutung und den Erhalt solcher Aufnahmen.

Gezeigt werden anschließend die Filme „Bottrop im Jahr 1925“ sowie „Bottrop – überraschend anders“ aus dem Jahr 1992.

Angebot für Kinder und Jugendliche

Auch für Kinder und Jugendliche gibt es ein eigenes Programm. Im Rahmen des Kulturrucksacks wird vom 12. bis 14. August eine dreitägige Zeitreise für Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren angeboten.

Auf dem Programm stehen unter anderem ein Besuch im Museum Quadrat, Einblicke in das Stadtarchiv und der Besuch des MuseumMobils. Außerdem geht es in das Historische Erlebniszentrum, wo Bottroper Traditionsvereine mit Virtual Reality und einem digitalen Quiz vorgestellt werden. Nach Angaben der Stadt sind für das Angebot noch Restplätze verfügbar.

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