
Fotos: Stadt Bottrop
Im Bereich des Bottroper Hauptbahnhofs und der Auffahrt zur A42 sind zehn neue Schnellladepunkte für Elektrofahrzeuge in Betrieb gegangen. Betreiber ist Eon.
Die Ladepunkte befinden sich auf beiden Seiten der Essener Straße. Nach Angaben der Stadt Bottrop wurden dafür städtische Flächen zur Verfügung gestellt, während Eon die technische Infrastruktur errichtet hat.
Ladeleistungen von bis zu 400 Kilowatt
An drei der Ladesäulen sind nach Angaben von Eon Ladeleistungen von bis zu 400 Kilowatt möglich. Zwei weitere Säulen erreichen bis zu 200 Kilowatt.
Die beiden Standorte werden über eine gemeinsame Trafoanlage versorgt. Dafür wurde ein Erdkabel in einer Tiefe von fünfeinhalb Metern unter der Essener Straße verlegt.
Wie schnell ein Fahrzeug tatsächlich geladen werden kann, hängt unter anderem davon ab, welche Ladeleistung das jeweilige Elektroauto unterstützt.

Breitere Stellplätze an den Schnellladesäulen
Die Stellplätze an den neuen Ladepunkten sind blau markiert und breiter ausgeführt. Dadurch sollen sie auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität besser zugänglich sein.
Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs, des Südring-Centers und der Auffahrt zur A42.
Rund 4.400 Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge in Bottrop
Nach Angaben der Stadt sind in Bottrop derzeit rund 4.400 reine Elektroautos und Plug-in-Hybride registriert. Vor fünf Jahren waren es demnach etwa 1.100.
Rund 2.800 der aktuell zugelassenen Fahrzeuge fahren ausschließlich elektrisch. Etwa ein Drittel der 4.400 Fahrzeuge sind Plug-in-Hybride. Insgesamt sind in Bottrop rund 70.000 Pkw zugelassen.

Weitere Ladestandorte in Bottrop geplant
Die Stadt plant nach eigenen Angaben in den kommenden fünf Jahren 50 bis 70 weitere Ladestandorte im Stadtgebiet.
Auch alternative Lösungen wie Ladepunkte an Laternen oder Bordsteinen werden geprüft. Nach Angaben der Stadt sind solche Modelle jedoch nicht überall umsetzbar, weil teilweise die notwendige Strominfrastruktur fehlt oder die Kosten zu hoch wären.
Darüber hinaus sollen künftig auch Lademöglichkeiten für elektrische Lkw berücksichtigt werden.
teilweise mithilfe von KI generiert