
Text/Symbolbild: Stadtverwaltung Bottrop
In seiner heutigen Sitzung (9.10.) hat sich die Bezirksvertretung-Süd mit dem Kumpelgrabfeld auf dem Ostfriedhof in Bottrop-Boy beschäftigt. Zum Vorschlag der Verwaltung das Grabfeld in „Ewiger Garten“ umzubenennen, gab es einen Antrag der SPD-Fraktion über die Namensgebung abstimmen zu lassen, der mehrheitlich angenommen wurde. Die Verwaltung hatte eine Namensänderung vorgeschlagen, weil es bei der Gemeinschaftsanlage in der Vergangenheit Missverständnisse gegeben habe. Viele waren in dem Glauben, dass auf dem Feld nur Bergleute oder Angehörige des Bergbaus bestattet werden können, so die Begründung. Tatsächlich ist eine Bergbauzugehörigkeit nicht erforderlich und es steht allen zur Beisetzung zur Verfügung.
Nach einer Diskussion in der Bezirksvertretung-Süd formulierten die Mitglieder den Vorschlag die Ergänzung „Gemeinschaftsgrabfeld“ hinzuzufügen. Die genaue Ausgestaltung bzw. Schreibweise des Namens „Kumpel-Gemeinschaftsgrabfeld“ soll noch erfolgen. Den BezirkspolitikerInnen war wichtig zu betonen, dass die Bergbautradition nicht vergessen werden solle, dass aber der Gemeinschaftsaspekt zusätzlich betont werden müsse. Bei der Abstimmung gab es 11 Ja-Stimmen, eine Gegenstimme und eine Enthaltung.
Bereits vorher hatte der Fachbereich Umwelt und Grün angekündigt, dass sich auch an den Gebühren in Zukunft etwas ändert. Die Kosten für 15 Jahre Liegezeit beliefen sich bisher auf rund 9.000 bis 10.000 Euro. „Dies wird in Zukunft günstiger durch den Abschluss mit einem neuen Vertragspartner. Wir gehen von einer Kostenreduzierung von etwa 30 Prozent aus“, so Heike Lüning vom Fachbereich Umwelt und Grün in der Bezirksvertretung-Süd.