
Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Bottrop (KOD) zieht nach einem umfangreichen Sondereinsatz in der Halloween-Nacht eine positive Bilanz. Zwischen 16 Uhr und 1 Uhr nachts waren zahlreiche uniformierte und zivile Kräfte des Ordnungsamtes im Stadtgebiet unterwegs.
Im Mittelpunkt standen dabei zwei Schwerpunkte: die Kontrolle des verbotenen Mitführens von Feuerwerkskörpern sowie die Überprüfung verkehrsgefährdender E-Scooter-Fahrer.
Besonders erfreulich war aus Sicht der Stadt die geringe Zahl der eingegangenen Beschwerden und Hinweise. Während des gesamten neunstündigen Einsatzzeitraums gingen beim Ordnungsamt lediglich neun Anrufe ein. Vier davon betrafen Ruhestörungen, vier das Zünden von Feuerwerkskörpern und einer eine Rauchentwicklung.
79 Personen kontrolliert
Wie bereits im Vorfeld angekündigt, war das Mitführen von Feuerwerkskörpern nach den geltenden Regelungen der ordnungsbehördlichen Verordnung an Halloween untersagt.
Um das unerlaubte Zünden möglichst bereits im Vorfeld zu verhindern, führten die Einsatzkräfte stichprobenartige Kontrollen und Durchsuchungen durch.
Insgesamt wurden 79 Personen kontrolliert und durchsucht. In neun Fällen stellten die Einsatzkräfte verbotswidrige Gegenstände fest. Neben drei illegalen Vapes handelte es sich in sechs Fällen um Feuerwerkskörper, die nicht mitgeführt werden durften.
“Teilweise waren diese in Rucksäcken verstaut, die regelrecht mit Feuerwerkskörpern gefüllt waren”, heißt es vonseiten der Stadtverwaltung
Illegale Böller sichergestellt
In einem Fall stellten die Einsatzkräfte illegale Böller fest. Aufgrund ihrer Beschaffenheit und der Umstände ihrer Herkunft besteht nach Angaben der Stadt der Verdacht auf einen strafrechtlich relevanten Verstoß.
Die abschließende rechtliche Bewertung liegt bei den zuständigen Strafverfolgungsbehörden. Eine entsprechende Strafanzeige soll gefertigt und der Polizei zugeleitet werden. In den übrigen Fällen leitet das Ordnungsamt Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Auch E-Scooter im Fokus
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Kontrolle von E-Scootern. Insgesamt stellte der KOD fünf E-Scooter sicher. Die Fahrer waren unter anderem dadurch aufgefallen, dass sie zu zweit auf einem Roller unterwegs waren oder besonders riskant beziehungsweise verkehrsgefährdend fuhren.
In einem Fall besteht zudem der Verdacht, dass ein Roller technisch verändert worden war und deutlich schneller als die zulässigen 20 km/h fahren konnte.
„E-Scooter sind längst kein Randthema mehr. Die Gefahren, die von manipulierten Fahrzeugen und einer rücksichtslosen Fahrweise ausgehen, sind erheblich“, erklärt Michael Althammer vom Ordnungsamt.
Polizei zieht ebenfalls positives Fazit
Auch die Polizei zieht für die Halloween-Nacht in Bottrop ein positives Fazit. Nach Angaben der Polizei gab es im Stadtgebiet keinen größeren Vorfall mit unmittelbarem Halloween-Bezug. Damit fällt die Bilanz von Polizei und Ordnungsamt insgesamt ruhig aus.
Bereits im Vorfeld hatte das Ordnungsamt mit erhöhter Präsenz und Hinweisen auf die geltenden Regeln aufmerksam gemacht. Aus Sicht der Stadt haben diese präventiven Maßnahmen Wirkung gezeigt.
„Genau so darf es gerne weitergehen. Unser Ziel ist es nicht, möglichst viele Verstöße festzustellen, sondern durch Präsenz, Prävention und konsequentes Einschreiten dafür zu sorgen, dass sich alle Menschen in unserer Stadt sicher fühlen können“, so Althammer.
teilweise mithilfe von KI generiert