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Bottrop
Sonntag, Juni 13, 2021

Abendendstimmung an der Emscher – Schönes Wochenende!

Foto von Stefanie Vollenberg
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Jubiläumsprojekt am Bunker Eigen erhält finanzielle Grundlage

„Bottrop im Detail“ – das Projekt zum Stadtjubiläum für eine neue Bildergalerie am Bunker Eigen hat die notwendige finanzielle Grundlage erhalten. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, hat heute (3. Mai) im Rathaus einen entsprechenden Förderbescheid über 43.500 Euro an Oberbürgermeister Bernd Tischler übergeben. Was bei Tischler natürlich große Freude auslöste: „Durch diese finanzielle Zuwendung können wir ein ebenso schönes wie weithin sichtbares Projekt zum 100-jährigen Stadtjubiläum realisieren.“ Ministerin Scharrenbach betonte: „Die Idee zum Projekt stammt nicht von irgendjemandem, sondern von den Bürgerinnen und Bürgern selbst. Sie halten ihre Sicht auf ihre Stadt in Fotos fest und setzen sich so mit ihrer Heimat Bottrop auseinander. Heimat wird von Bürgerinnen und Bürgern gestaltet: In der Gemeinschaft für die Gemeinschaft. Genau dies bringt das gelungene Projekt zum Ausdruck.“

„Bottrop im Detail“ ist das aktuelle Ausstellungsprojekt zum Jubiläumsjahr für die Ausstellungsflächen am Hochbunker im Bottroper Stadtteil Eigen. Die Kulturwerkstatt der Stadt Bottrop hat öffentlich zum Mitmachen eingeladen. Jede(r) Bottroper Bürger(in) konnte Fotografien von seiner Heimatstadt einreichen. Die Besonderheit war dabei, dass eine außergewöhnliche Sichtweise gefragt war: die Suche nach Details, an denen man sonst vielleicht achtlos vorbeigeht. Es galt also die eigene Stadt neu zu entdecken und unter die Lupe zu stellen. Über 200 Fotografien wurden eingereicht. Präsentiert wird die neue Ausstellung im September 2019.

Das städtische Kulturamt konnte mit diesem Konzept eines sozialen Kunstwerkes auch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW begeistern. Ministerin Ina Scharrenbach brachte den Förderbescheid nun nicht nur persönlich nach Bottrop, sondern ließ sich auch noch einmal direkt über das Projekt informieren.

Die Förderung kommt aus dem neuen Programm „Heimat-Werkstatt“. In den Fördergrundsätzen heißt es: „Ziel ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern, die positiv gelebte Vielfalt in unserem Land deutlicher sichtbar werden zu lassen und das Interesse und die Offenheit gegenüber Neuem und anderem zu erweitern. Lokal und regional prägende Besonderheiten können ihren Ausdruck in Traditionen, Geschichte, kulturellen Aspekten, Bauwerken, Orten in Natur und Landschaft sowie Nahrungsmittel oder Produkten finden. Initiativen und Projekte, die in herausragender Weise lokale und regionale Identität als Beitrag für ein traditionsbewusstes, vielfältiges und weltoffenes Nordrhein-Westfalen aufzeigen, bewahren und weiterentwickeln, sollen besonders unterstützt werden.“

 

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