
Die Feuerwehr Bottrop hat sich mit einem ungewöhnlichen Hinweis an die Bürgerinnen und Bürger gewandt. In einem Beitrag auf Facebook macht sie darauf aufmerksam, dass freilaufende Gänse nicht automatisch ein Fall für den Notruf sind.
Hintergrund ist offenbar, dass in den vergangenen Tagen mehrfach der Notruf gewählt wurde, weil sich Gänse auf Straßen, Grünflächen oder in Vorgärten aufhielten. So überraschend der Besuch der Tiere auch sein mag: Für solche Fälle sei die Feuerwehr grundsätzlich nicht zuständig.
Feuerwehr Bottrop erklärt: Wann sie bei Tieren hilft
Die Feuerwehr werde dann aktiv, wenn Tiere tatsächlich in Not geraten sind. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn sie feststecken oder sich aus einer gefährlichen Lage nicht mehr selbst befreien können.
Der bloße Aufenthalt an ungewöhnlichen Orten reiche dafür aber nicht aus. Mit einem Augenzwinkern schreibt die Feuerwehr auf Facebook außerdem, dass sich Gänse von „Platzverweisen“ wenig beeindruckt zeigen und generell nur eingeschränkt kooperationsbereit seien.
Notruf nur bei echten Notfällen wählen
Die Feuerwehr bittet deshalb darum, den Notruf nur in tatsächlichen Notfällen zu nutzen. So sollen die Leitungen für Menschen und Tiere frei bleiben, die wirklich schnelle Hilfe benötigen.
Wichtig ist aber auch: Wenn Gänse eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellen, sieht die Sache anders aus. Halten sich die Tiere etwa auf einer Autobahn oder einer stark befahrenen Straße auf, sollte die Polizei informiert werden.
Gänse in Bottrop: Nicht jeder Fall ist ein Einsatz
Wer also Gänse im Vorgarten, auf einer Wiese oder am Straßenrand entdeckt, muss nicht sofort die Feuerwehr rufen. Erst wenn eine echte Notlage besteht oder eine konkrete Gefahr entsteht, sollten Einsatzkräfte eingeschaltet werden.
Mit ihrem Facebook-Hinweis will die Feuerwehr Bottrop vor allem sensibilisieren – und gleichzeitig dafür sorgen, dass der Notruf dort frei bleibt, wo er wirklich gebraucht wird.
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Text teilweise mithilfe von KI generiert