
Der Deutsche Wetterdienst warnt am Donnerstag, 4. Juni, aktuell vor schweren Gewittern in Bottrop. Die amtliche Warnung gilt nach den vorliegenden Informationen von 15.14 bis 16 Uhr. Zusätzlich besteht für Bottrop bereits seit dem Vormittag eine Warnung vor Windböen.
Die Lage ist offenbar ernst genug, dass auch die Warn-App NINA ausgelöst hat. Darüber wurden Nutzerinnen und Nutzer in Bottrop ebenfalls auf die amtliche Warnung vor starkem Gewitter aufmerksam gemacht.
Laut DWD können die Gewitter mit schweren Sturmböen bis 100 km/h auftreten. Außerdem wird vor Starkregen mit Mengen um 20 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde gewarnt.
Warnstufe: Markantes Wetter in Bottrop
Die Warnung ist der Stufe „Markantes Wetter“ zugeordnet. Dennoch sollte die Lage ernst genommen werden. Der DWD weist unter anderem auf mögliche Gefahren durch Blitzschlag, herabstürzende Gegenstände und vereinzelt umstürzende Bäume hin.
Auch rasche Überflutungen von Straßen oder Unterführungen sowie Aquaplaning können demnach nicht ausgeschlossen werden. Wer unterwegs ist, sollte besonders vorsichtig fahren und gefährdete Bereiche meiden.
DWD gibt konkrete Handlungsempfehlungen
Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt, den Aufenthalt im Freien möglichst zu vermeiden oder Schutz in Gebäuden zu suchen. Gewässer sollten gemieden werden.
Außerdem sollten Gerüste, freistehende Objekte, Zelte, Abdeckungen und ähnliche Gegenstände gesichert werden. Wer sich draußen aufhält, sollte auf herabfallende Äste, Dachziegel oder andere Gegenstände achten.
Auch Windböen bleiben ein Thema
Neben der Gewitterwarnung gilt für Bottrop am Donnerstag eine weitere amtliche Warnung vor Windböen. Diese läuft nach aktuellem Stand von 10 bis 20 Uhr.
In Schauernähe können Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h aus südwestlicher Richtung auftreten. Leichte Gegenstände sollten deshalb vorsichtshalber gesichert werden.
Weitere Städte sind ebenfalls betroffen
Neben Bottrop sind laut Warnkarte unter anderem auch Städte wie Gladbeck, Gelsenkirchen, Essen-Nord, Oberhausen, Herten, Recklinghausen und Marl betroffen. Der Fokus liegt für Bottroperinnen und Bottroper aber klar auf der eigenen Wetterlage im Stadtgebiet.
Wer nicht zwingend draußen unterwegs sein muss, sollte die Gewitterphase abwarten und die weitere Entwicklung beobachten.