Open-Air-Kino in Bottrop: Drei kostenlose Filmabende in der Innenstadt – diese Filme laufen

Der Kirchplatz vor der St.-Cyriakus-Kirche in Bottrop wird im September an drei Abenden zum Open-Air-Kino. Im Rahmen des Stadtkinos Bottrop 2026 veranstaltet das Kulturamt der Stadt Bottrop dort ein sogenanntes „Silent Cinema“.

Der Filmton wird dabei nicht über Lautsprecher, sondern über drahtlose Kopfhörer übertragen. Für die Dauer der jeweiligen Vorstellung erhalten die Besucherinnen und Besucher einen entsprechenden Kopfhörer.

Open-Air-Kino basiert auf bekanntem Konzept

In ähnlicher Form gab es das Konzept bereits in den vergangenen Jahren. Insgesamt vier Jahre lang organisierten Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Bottroper Marktviertel das Dokufilm Festival. Im Zuge der Eventreihe wurden an allen Freitagen im September Filme auf der Leinwand an der Kirche gezeigt. Darunter unter anderem der Ruhrpott-Klassiker “Bang Boom Bang”.

Wichtig war den Veranstaltern, die ergänzend den Kaffeewagen samt Verpflegung einbezogen, vor allem eins: Das Event sollte kostenfrei sein. Dafür hatten Sponsoren wie zb. das Grimme Institut und die Sparkasse Bottrop gesorgt. Insgesamt 100 Sitzplätze wurden für das Event geschaffen.

Welche Filme gezeigt werden

Nachdem sich die Verantwortlichen inzwischen aus dem Marktviertel zurückgezogen haben, wird das Konzept nun – leicht verändert – vom Kulturamt fortgeführt. Das wichtigste: Der Eintritt bleibt frei. Insgesamt 50 Plätze stehen zur Verfügung.

Starten sollen alle Filmabende jeweils dienstags um 20.30 Uhr auf dem Kirchplatz vor der St.-Cyriakus-Kirche.

8. September: „Green Book – Eine besondere Freundschaft“

Den Auftakt macht am Dienstag, 8. September, der Film „Green Book – Eine besondere Freundschaft“.

Im Mittelpunkt stehen der Türsteher Tony Lip und der afroamerikanische Musiker Don Shirley, die 1962 gemeinsam auf eine Konzertreise durch die Südstaaten der USA gehen. Der Film behandelt unter anderem Rassismus, die damalige Rassentrennung und die Freundschaft zwischen den beiden Männern.

15. September: „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“

Am Dienstag, 15. September, folgt „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“.

Der Film erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte dreier afroamerikanischer Mathematikerinnen, die mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur amerikanischen Raumfahrt leisten. Gleichzeitig thematisiert der Film rassistische und sexistische Diskriminierung.

22. September: „Bohemian Rhapsody“

Den Abschluss bildet am Dienstag, 22. September, „Bohemian Rhapsody“.

Der Film zeichnet die Geschichte der Rockband Queen und ihres Frontmanns Freddie Mercury nach – von den Anfängen der Band bis zum Auftritt beim „Live Aid“-Konzert im Juli 1985.

teilweise mithilfe von KI generiert

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