Wie sieht das wohl aus, das „Leben 2049“?

Das Team der Stadtteilarbeit in der „Lebendigen Bibliothek“ hat in Zusammenarbeit mit Kindern des Offenen Ganztages der Richard-Wagner-Schule ein besonderes Schreib- und Medienförderprojekt zum Stadtjubiläum durchgeführt. Unter Leitung der Literaturpädagogin Heike Wulf fragten sich die Kinder in dem viermonatigen Workshop, wie sie sich ihre Stadt in 30 Jahren vorstellen. Wie sollte sie aussehen? Was wäre ihnen besonders wichtig? Dazu setzten sie sich mit den Themen Umwelt, Natur, Berufe, Straßenverkehr und auch mit der Schule der Zukunft auseinander.

Unter Einbezug von iPads wurden Texte und Bilder erstellt. Daraus ist eine Bild- und Textcollage entstanden unter dem Titel „Leben 2049“. Mit den Figuren Lotti und Botti „beamten“ sich die Kinder in die Zukunft.

Im Schreibprozess erkannten und formulierten die Kinder eigene Ideen. Der Wortschatz wurde weitert, die Kreativität entfaltet und das Gespür für Sprache verbessert. Durch den Einsatz digitaler Medien und den Umgang mit der App „Bookcreator“ lernten sie, die unterschiedlichen Möglichkeiten des Ausdrucks kennen. So wurden in der Sprach- und Leseförderung neue Impulse gesetzt und durch die Zusammenarbeit in Kleingruppen die soziale Kompetenz gestärkt.

Sachkompetenz (insbesondere Heimatkunde) wurde durch eine Führung im Josef Albers Museum (Ur- und Ortsgeschichte) vermittelt und das Interesse an der Heimatstadt Bottrop und deren Zukunft geweckt.

Weitere Auskünfte bei Dietlinde Kamp-Kalus und Gabriele Kühlkamp von der Stadtteilarbeit (Tel.: 70-3862, E-Mail: stadtteilarbeit@bottrop.de).

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